|
Mehr Transparenz durch bundesweit
vergleichbare Informationen zum Qualifikationsniveau von Ingenieuren
Das Bundesingenieurregister wird von der
Bundesingenieurkammer nach internationalem Vorbild geführt. Es
dokumentiert bundesweit einheitlich den Ausbildungsstand der
eingetragenen Ingenieure. Dadurch ist es ein wichtiges Instrument
zur Sicherung der Qualität der Ingenieurleistungen. Im Hinblick
auf die im deutschen Ingenieurwesen neu geschaffenen Abschlüsse
Bachelor und Master wird es künftig weiter an Bedeutung gewinnen.
Die Struktur des Bundesingenieurregisters
leitet sich aus EU-Vorgaben zu Ausbildung, Berufsqualifikation
und Berufsausübung her. Damit wird langfristig die EU-weite
Vergleichbarkeit von Ingenieurqualifikationen angestrebt. Mit
dem Bundesingenieurregister leistet die Bundesingenieurkammer
einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der
Dienstleistungsfreiheit in der Europäischen Union.
In der jetzt vorliegenden ersten Stufe
werden zunächst die Mitglieder der 16 Ingenieurkammern mit ihren
beruflichen Standardangaben aufgelistet.
In der zweiten Stufe werden berufliche
Qualifikationen aufgenommen, die sich aus den baurechtlichen
Vorgaben der deutschen Länder ergeben. Das sind z. B. :
Bauvorlageberechtigte Bauingenieure, Sachverständige und
Berechtigte zur Erstellung von bautechnischen Nachweisen zu
Standsicherheit, Wärme -, Brand- und Schallschutz.
In der dritten und endgültigen Stufe sollen
weitere herausragende Qualifikationen in besonderen
Ingenieurdisziplinen ausgewiesen werden.
Nach den ersten beiden Aufbauphasen soll das
Bundesingenieurregister auch Ingenieurinnen und Ingenieuren,
die nicht Mitglied einer Ingenieurkammer sind, offen stehen.
Bundesingenieurregister durchsuchen
|